Fähigkeit, die ihre Kinder während eines Computerspiels verbessern können

Computerspiele gehören schon seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Hobbys von Kindern und Jugendlichen. Dabei handelt es sich inzwischen, um eine der lukrativste Branche im Bereich von Software. Die Themen und Spielkonzepte sind dabei inzwischen kaum überschaubar und Spieler dürfen aus einer Plethora an unterschiedlichen Spielen auswählen.

Dabei gerieten Computerspiele in der Vergangenheit oftmals unter Kritik hinsichtlich ihrers Suchtfaktors bei Kindern und Jugendlichen. Zunehmend wird es Pädagogen jedoch bewusst, dass Computerspiele nicht nur ausschließlich zum reinen Zeitvertreib dienen können, sondern auch einen pädagogischen Mehrwert innehalten können. Verständlicherweise kann man diese beliebte Art des Spiels, als Eltern nicht mehr umgehen.

Jedoch ist es heutzutage auch bekannt, dass aufgrund von Computerspielen diverse Fähigkeiten erlernt, gestärkt und verbessert werden können, sofern man sich für die richtigen Spiele entscheidet und des Weiteren ein Limit setzt bei der Stundenanzahl, die Kinder vor dem Computer verbringen. Wie bei allen Dingen im Leben ist die Balance zu finden, um von etwas Nutzen zu ziehen.

Folgend werden Fähigkeiten zusammengefasst, die durch das Spielen von Computerspielen gefördert werden und einen positiven Einfluss auf die pädagogische Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen nehmen kann.

Konzentration

Heutzutage ist es ein häufiges Phänomen, dass Kinder unter Hyperaktivität leiden. Unter dieser leidet auch oft die Konzentrationsfähigkeit des Kindes. Computerspiele, die darauf ausgerichtet sind den Spieler in der Spielwelt zu fesseln, können die Konzentration fördern. Vor allem Spiele, die man aufmerksam verfolgen muss, fördern diese Fähigkeit insbesondere.

Logisches Denken

Denkspiele, bei denen es Ziel ist Aufgaben und Rätsel zu lösen kurbeln in hohem Maß, die Denkfähigkeit des Spielers an. So muss das Kind logisches Denkverhalten einsetzen, um die entsprechende Aufgabe zu lösen und im Spielverlauf fortzuschreiten. Diese logischen Denkaufgaben können sowohl mit der Mathematik sowie vielen anderen akademischen Bereichen zu tun haben.

Vorstellungsvermögen

Bei sehr vielen Simulationsspielen ist Ziel des Spiels eine komplette Welt von null zu erschaffen und diese kontinuierlich zum Besseren zu entwickeln. Dies erfordert ein gewisses Vorstellungsvermögen des Spielers sowie Kreativität. Während dieses Prozesses wird pädagogisch auch viel für die Innovations,- und Ideenreichtum der Spieler getan.

Entscheidungsfähigkeit

Entscheidungen zu treffen ist nicht immer leicht und vor allem nicht immer angenehm. So können Spieler Kinder daraufhin trainiert werden, entscheidungsfreudig zu sein und diese nicht zu meiden. Besonders vorteilhaft bei diesen Spielen, ist die Tatsache, dass Spieler lernen, dass jede Entscheidung eine Folge hat.

Künstlerische Fähigkeiten

Mit Computerspielen können des Weiteren auch die künstlerischen Fähigkeiten eines Kindes oder Jugendlichen trainiert werden. So ist eine große Vielzahl an Spielen verfügbar, bei denen man zum Beispiel Singen muss und die richtigen Noten treffen sollte, Spiele zum Zeichnen und Malen oder auch unterhaltende Spiele, bei denen der Spieler tanzen kann.

Wissenserweiterung und Bildung

Pädagogisch besonders wertvoll sind auch Spiele, die einen historischen Hintergrund in der Geschichte des Spiels einbauen oder andere Wissensbereiche abdecken. Hier bietet sich zum Beispiel das Spiel “Civilization” an, dass auf echten historischen Epochen und Personen zurückgreift. So können Spieler Schritt für Schritt sich neues Allgemeinwissen spielerisch aneignen.

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Top 5 bildende Computerspiele für Kinder

Die Auswahl an Computerspielen ist heutzutage enorm. Dabei kann das Genre nach wie vor den schlechten Ruf nicht komplett loswerden. Jedoch hat die Branche zwischenzeitlich unter Beweis gestellt, dass viele Spiele auch einen positiven Mehrwert oder Lerneffekt bieten können. Als Beispiel dienen hier die vielen netten Videogames für Kleinkinder, in denen auf spielerische Art und Weise Farben, Formen oder Tiere beigebracht werden.
Auch das Angebot an Spielen für ältere Kinder, die einen positiven Lerneffekt innehalten, ist groß und interessant. Folgend werden die fünf besten bildenden Computerspiele für Kinder und Jugendliche zusammengefasst. Und die Gewinner sind:
1. Die Sims


Bei dem sehr beliebten Spiel “Die Sims” handelt es sich um Simulationsspiel vom bekannten Entwickler Electronic Arts. Hier müssen die Spieler Häuser bauen und einrichten, Figuren erstellen und diese zur Arbeit schicken und auf andere Aktivitäten. Hier lernen Kinder vor allem, dass jede Entscheidung bestimmte Folgen hat, die sich auf das gesamten Spielverlauf auswirken. Die Figuren des Spiels verhalten sich wie echte Menschen im Leben.

2. Let´s Sing

Ein Spiel für artistische Künste ist “Let´s Sing” von Nintendo. Hier dürfen Kinder ihre musikalischen Talente unter Beweis stellen und sich aufgrund ihrer Performance bewerten lassen. Besonders schön ist an diesem Spiel, dass der Multiplayer-Modus sehr viel Spaß macht und soziale Interaktion stärkt. Auch wird das Singen geübt, welches auch aufgenommen werden kann.
3. Minecraft
Bei “Minecraft” handelt es sich um ein kreatives Spiel von Sony, welches den Open-Game-Prinzip folgt. So erhält der Spieler keinen bestimmten Auftrag, muss jedoch in der offenen Welt des Spiels, die Spielwelt erkunden und nach Herzenslust gestalten. Hier wird vor allem das räumliche Vorstellungsvermögen des Kindes gefördert, da er quasi einen Bauherrn verkörpert.

4. SimCity

Ein weiteres Simulationsspiel ist das sehr bekannte “SimCity” von Electronic Arts. Hier übernimmt der Spieler die Rolle des Bürgermeisters und errichtet nach eigenem Geschmack eine komplette Stadt. Wie auch in der echten Welt, ist diese nicht frei von Problemen, so muss man sich auf Naturkatastrophen und andere Probleme einstellen. Alle Entscheidungen des Spielers haben diverse Konsequenzen. Auch wirtschaftliche Zusammenhänge werden bei diesem Spiel beigebracht.

5. Professor Layton

Bei diesem Konzentrationsspiel folgt man den Abenteuern von Herrn Professor Layton und seiner Gruppe und muss weit über 100 unterschiedliche Denkaufgaben und Rätsel lösen. Die Denkfähigkeit wird bei diesem Spiel auf die Probe gestellt und trainiert, wodurch besonders das logische Denken gefördert werden soll. Mit sehr hübschen Animationsvideos wird während des Spiels, der Verlauf der Geschichte vorangetrieben.

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Warum sollten ihre Kinder Videospiele spielen?

Zum beliebtesten Zeitvertreib der jüngeren Generation gehört das Computerspiel. Während früher man mit Tetris und Super Mario in Ekstase geriet, sind die Videospiele von heute mit einer unglaublichen Grafik und Soundgeräuschen verfügbar.

Dabei ist seit Jahren die Debatte im Gange, ob es sich bei Computerspielen, um die Inkarnation des Bösen selbst handelt und pädagogisch schädlich für Kinder und Jugendliche sind. Gerne folgen wir der Devise “Bewegung in der Natur”, “nicht ständig vor der Glotze hängen” und Ähnlichem sei weitaus besser, als das stundenlange Spielen auf Spielkonsolen, Computer oder Tablets.

Trotz der Kritik können Videospiele durchaus für Kinder einen positiven Mehrwert liefern. Neben den einzelnen Argumenten ist es wichtig sich vor Augen zu führen, dass so lange man Videospiele in einem gesunden Maß spielt, es förderlich für Kinder wirken kann.

Folgend werden diverse Argumente aufgeführt, die verdeutlichen sollen, weshalb Videospiele für Kinder durchaus von Vorteil sein können.

Hyperaktivität verringern

Die heutige jüngere Generation hat oft mit Symptomen von Hyperaktivität zu kämpfen. So sehen wir immer häufiger das Phänomen, dass Kinder in den Schulen und im eigenen Heim rastlos sind und man sie von einer Ecke zur anderen jagen muss. Diese Hyperaktivität kann in manchen Fällen ausgesprochen extreme Ausmaße annehmen. Der koordinierte Einsatz von Videospielen kann in vielen Fällen bis zu einem gewissen Maß, Abhilfe schaffen.

Aufmerksamkeit steigern

Viele Videospiele, die sich mit dem Motto schmücken pädagogisch wertvoll zu sein, trainieren während des Spielens die Aufmerksamkeit der Kinder. So müssen sich die Kinder auf das Spiel konzentrieren und um erfolgreich zu sein und aufmerksam dem Spielverlauf folgen. Über die Zeit hinweg wird hier die Fähigkeit der Aufmerksamkeit gesteigert und Schritt für Schritt trainiert.

Spiele mit Lerneffekt

Inzwischen gibt es viele Spiele auf dem Markt, die einen ganz spezifischen Lerneffekt inne tragen. So ist die Auswahl an Spielen sehr groß, die zum Beispiel Kleinkindern Farben, Tiere und vieles mehr, anhand von Animationen und kleinen Spielen beibringen. Auch für ältere Kinder gibt es jede Menge Auswahlmöglichkeiten, wie zum Beispiel Spiele mit historischen Hintergrundinformationen.

Förderung der Feinmotorik

Unsere Feinmotorik kann trainiert und verbessert werden und so unterstützen viele Videogames genau dieses Prinzip. Das Auge realisiert auf dem Bildschirm diverse Aktionen die, die Hände dann während des Spielens umsetzen müssen. Neben der Feinmotorik gibt es heute sogar Videospiele zur Förderung der Bewegung. Mit Nintendo Wii oder XBox Kinetic werden Spiele angeboten, welche den gesamten Körper und viel Bewegung erfordern. Bei regnerischen Tagen ist es durchaus eine Alternative zum Spiel im Freien.

Förderung des sozialen Verhalten

Das Argument, dass Videospiele das soziale Verhalten schädigen, kann so nicht verallgemeinert werden. Zahlreiche Videospiele bieten Multiplayer-Modus, wodurch Kinder gemeinsam spielen können oder gegeneinander. So kann erreicht werden, dass beim gemeinsamen Spiel der Teamgedanke gefördert wird oder ein gesunder Wettbewerbsgedanke.

Fazit

Videospiele als eine teuflische Entwicklung abzustempeln, hat in dieser Form heutzutage nicht mehr Bestand. Entwickler haben sich Zeit und Mühe gemacht Produkte mit pädagogischen Wert auf den Markt zu bringen, die durchaus Vorteile für die Entwicklung eines Kindes bieten. Wie bei allen Freizeitaktivitäten ist es am wichtigsten, alles im gesunden Maße zu machen und auf exzessive Nutzung zu verzichten. Behalten Eltern dies im Hinterkopf, kann das Videospiel durchaus eine sinnvolle und förderliche Beschäftigung für das Kind sein.

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